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Die Investmentsteuerreform

Diese Änderungen gelten ab dem 01.01.2018

bankAb dem 1. Januar 2018 ändern sich auch die Vorzeichen der Finanzwelt ganz eindeutig. Durch verschiedene Gesetze, welche beispielsweise die Besteuerung von Kapitalerträgen beeinflussen, müssen Anleger ihre finanziellen Planungen neu ausrichten. Doch welche Veränderungen greifen im kommenden Jahr besonders und dürfen auf keinen Fall außer Acht gelassen werden?

Alt-Anteile im Blick

Wer in den vergangenen Jahren in einen Fonds investierte, um dort eine ansehnliche Rendite zu erzielen, muss keine Änderungen bei der Besteuerung befürchten. Wurden die Anteile jedoch schon vor dem Jahr 2009 gekauft, so handelt es sich um eine Situation unter völlig neuen Vorzeichen. Diese sogenannten Alt-Anteile, wurden von den Anlegern zu einem Zeitpunkt erworben, als in Deutschland noch keine Abgeltungssteuer vorhanden war. Aus diesem Grund wurde auch bei deren Verkauf versichert, dass die Anleger den gesamten Ertrag für sich behalten können. Inzwischen hat sich die Ausrichtung der Politik in dieser Frage jedoch entscheidend geändert. Ab dem 1. Januar 2018 soll die Steuer beim Verkauf der Alt-Anteile greifen und die Steuer im normalen Umfang von rund 25 Prozent geltend machen. Zumindest Privatanleger müssen jedoch nicht fürchten, dass ihre durch Kursgewinne erzielten Erträge geschmälert werden. Schließlich wurde ein Freibetrag von 100.000 Euro pro Person eingerichtet, der beim Verkauf der Alt-Anteile gelten soll.

Neue Impulse der EZB?

Gleichzeitig birgt das Jahr 2018 das erhöhte Risiko der Zinswende, welche manche Experten schon für dieses Jahr erwarteten. Selbst die Europäische Zentralbank hat nicht unbegrenzt die Möglichkeit, die Konjunktur durch niedrige Zinsen und den Kauf von Anleihen zu unterstützen. Um die Bildung einer Blase an den Börsen zu vermeiden, muss nach einiger Zeit die Erhöhung der Zinsen folgen. Aktuell profitieren in erster Linie Kreditsuchende von der Situation, die ihnen eine günstige Fremdfinanzierung ermöglicht. Wie der Vergleich unter www.guenstigekredite.info zeigt, sind Ratenkredite aktuell so günstig wie selten zuvor. Sollte jedoch der Umschwung kommen, würden keine derart attraktiven Angebote mehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig würden sich die Anleger in großer Zahl wieder auf die klassischen Formen der Geldanlage konzentrieren, die dann wieder mehr Attraktivität auf sich laden würden.

Die Investmentsteuerreform

Das Gesetzt zur Investmentsteuerreform könnte ebenfalls dazu beitragen, dass mancher Privatanleger das eigene Portfolio aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Denn von diesem Zeitpunkt an werden inländische Fonds nicht mehr in der Steuer bevorzugt, wie dies aktuell der Fall ist. Damit fällt ein entscheidender Vorteil der deutschen Investmentfonds weg, der vielleicht für eine noch größere Ausgeglichenheit auf dem Markt sorgt. Aufgrund der steigenden Bedeutung von ETFs, die immer mehr Privatanleger für sich entdecken, gilt die Gesetzesreform auch für diese Sparte der passiv gemanagten Fonds. Wer daher bislang zu inländischen Fonds griff, weil diese mit einer geringeren Steuer belastet waren, kann nun auch viele weitere Fonds aus dem Ausland in die eigenen Überlegungen mit einbeziehen, da ein wichtiger Nachteil wegfällt.

Fazit

Unter dem Strich gibt es neben diesen pauschalen Neuerungen auf gesetzlicher Ebene auch einige individuelle Anpassungen, die bei einzelnen Fonds vorgenommen wurden. Für jeden Anleger ist es deshalb von Bedeutung, sich über die Anlagestrategien der persönlichen Investments zu informieren und erst auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu treffen. So ist es möglich, die hohe Sicherheit zu erhalten und nach höheren Renditen zu streben, die auch zukünftig möglich sind.

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